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	<title>Praxis Zungenbrecher &#187; Allgemein</title>
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	<description>Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen</description>
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		<title>Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2014 22:21:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ALS (amyotrophe Lateralsklerose)]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[ALS]]></category>
		<category><![CDATA[amyotrophe Lateralsklerose]]></category>

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		<description><![CDATA[Definition: Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist - eine progrediente (= fortschreitende) - degenerative (= durch Zelluntergang bedingte) - motorische (= das Fortbewegungssystem betreffende) Erkrankung. Die ALS ist nicht zu verwechseln mit der Multiplen Sklerose (MS). Trotz ähnlich klingendem Namen handelt sich um zwei grundverschiedene Erkrankungen. Bei der ALS handelt es sich um eine nicht ansteckende [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Definition:</span></strong></p>
<p>Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist</p>
<p>- eine progrediente (= fortschreitende)</p>
<p>- degenerative (= durch Zelluntergang bedingte)</p>
<p>- motorische (= das Fortbewegungssystem betreffende)</p>
<p>Erkrankung.</p>
<p>Die ALS ist nicht zu verwechseln mit der Multiplen Sklerose (MS). Trotz ähnlich klingendem Namen handelt sich um zwei grundverschiedene Erkrankungen.</p>
<p>Bei der ALS handelt es sich um eine <strong>nicht ansteckende</strong> Erkrankung, die sowohl die zentralen als auch die peripheren motorischen Nervenzellen (sog. Motoneurone, die für die Muskelbewegungen verantwortlich sind (lat. <em>motor</em>= Beweger, Neuron = Nervenzelle) befällt. Wenn das periphere Neuron betroffen ist, dominieren Muskelschwäche, Muskelschwund (Atrophie) und häufig Muskelzuckungen (Faszikulation), sowie Muskelkrämpfe. Der Verlust des zentralen Neurons führt zu Muskelsteife (Spastik), Muskelverspannungen und Muskelschwäche.</p>
<p>Die ALS betrifft ausschließlich das motorische Nervensystem. Die Empfindung für Berührung, Schmerz und Temperatur, das Sehen, Hören, Riechen und Schmecken, die Funktionen von Blase und Darm, sowie die Sexualfunktionen, als auch die Augenmuskeln bleiben in den meisten Fällen normal.</p>
<p>Die amyotrophe Lateralsklerose beginnt meist einseitig, lokal mit einer Schwäche, am häufigsten am Unterarm und Handbereich, oder an der Unterschenkel- und Fußmuskulatur, seltener als Erstes an der Sprech-, Kau- und Schluckmuskulatur.</p>
<p><span id="more-337"></span></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Vorkommen und Häufigkeit:</span></strong></p>
<p>Die ALS kommt in der ganzen Welt vor. Die jährliche Inzidenz (Neuerkrankungsrate) liegt weltweit bei 0,6 – 2,4 Personen von 100.000 Einwohnern. Die Häufigkeit des Auftretens nimmt im Alter zu. Etwa 80% der Fälle beginnen zwischen dem 50. -70. Lebensjahr.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Diagnostik:</span></strong></p>
<p>Zuständig für die Diagnosestellung ist der Neurologe (Nervenfacharzt). Die ausführliche Diagnostik umfasst folgende Bereiche:</p>
<p>- Anamnese (Schilderung der Entwicklung der Funktionsstörungen durch den Patienten und Angehörige)</p>
<p>- ausführliche körperlich-neurologische Untersuchung (Überprüfung der Muskulatur im Hinblick auf Muskelschwund und Kraft sowie Faszikulationen (Muskelzuckungen), eine Beurteilung von Sprache, Schluckakt und Atemfunktion, sowie die Überprüfung der Reflexe)</p>
<p>- apparative Zusatzuntersuchungen (z. B. Messung der NervenLeitgeschwindigkeit (NLG) und der Muskelströme (EMG), sowie das Erstellen von Schnittbildern des Gehirns und der Halswirbelsäule (MRT) und die Lumbalpunktion zur Entnahme von Liquor (Gehirn- und Rückenmarkflüssigkeit).</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Symptome:</span></strong></p>
<p>Der Beginn einer ALS bleibt oft unbemerkt uns ist schwierig festzustellen. Die Krankheit kann schon Monate oder sogar Jahre vorhanden sein, bevor der Patient einen Arzt aufsucht. Als erste ALS-Symptome können Ermüdbarkeit, Verlust von Ausdauer, Steifheit in den Beinen, Zucken in den Muskeln, Muskelkrämpfe und Stimmprobleme auftreten. Mit dem Fortschreiten der Krankheit verstärkt sich die Schwäche in Armen und Beinen. Häusliche Verrichtungen (z.B. wie das Rasieren, Schreiben, Reißverschluss schließen, Knöpfe öffnen) werden mühsamer, das Gehen wird erschwert und es treten Sprech- und Schluckstörungen auf. Typischerweise wirkt sich die ALS im weiteren Krankheitsverlauf auf alle Muskelgruppen einschließlich der Atemmuskulatur aus, sodass es zur Atemnot kommt. Schmerzen treten meist erst bei einem deutlichen Muskelschwund auf. In der Regel schreitet die Krankheit über Jahre gleichmäßig langsam fort, dehnt sich auf weitere Körperregionen aus und verkürzt die Lebenserwartung. Sehr langsame Verläufe über 10 Jahre und mehr sind jedoch bekannt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Weitere Symptome im Verlauf der Erkrankung:</span></p>
<p>- zunehmende Muskelschwäche</p>
<p>- Muskelschwund/ Atrophie</p>
<p>- Muskelzuckungen, sog. Faszikulationen</p>
<p>- gleichzeitiges Auftreten von Zeichen einer schlaffen und einer spastischen Lähmung</p>
<p>- Kontrollverlust beim Lachen, Weinen oder Gähnen (Affektlabilität)</p>
<p>- vermehrter Speichelfluss</p>
<p>- Störungen des Sprechens</p>
<p>- Schluckstörungen bis zur Unfähigkeit Nahrung und Flüssigkeiten oral aufzunehmen</p>
<p>- Atemnot</p>
<p>- Schmerzen (wenn sich die Schwäche der Muskulatur auf die Gelenke auswirkt)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Ursachen der Erkrankung:</span></strong></p>
<p>Die Ursachen sind ungeklärt. Es gibt Vermutungen über eine Störung des Immunsystems und Diskussionen um die Möglichkeit einer Viruserkrankung. Es gibt Hinweise, dass bei ALS der Stoffwechsel des wichtigsten erregenden Überträgerstoffes im Nervensystem, des Glutamats, verändert ist. Sichere Aussagen sind aber derzeit nicht möglich. Genetische Ursachen werden ebenfalls diskutiert. Fälle von ALS in der Verwandtschaft fanden sich bei weniger als 10% der Patienten.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Therapie und Rehabilitation:</span></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ziele:</span> Verbesserung und Erhalt der Selbständigkeit, der Beweglichkeit und Selbstversorgung, sowie der Teilhabe am sozialen Leben.</p>
<p>Ambulante Therapie wie Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie sind notwendig zum Aufrechterhalten der vorhandenen Fähigkeiten. Stationäre Behandlungsmaßnahmen mit einer Dauer von ca. 4-6 Wochen sind dringend zu empfehlen, um durch intensive, hochfrequente Therapie den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. Zur Behandlung der Schwäche der Muskulatur ist die Medizin sich noch nicht einig, ob sich Muskeltraining günstig oder ungünstig auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Einige Patienten konnten durch Training ihre Kraft um bis zu 20% steigern, bei anderen Patienten hatte das Training gar keinen Nutzen oder führte zu einer Schwäche durch Überbelastung. Das Risiko einer verstärkten Schwäche durch zu intensives Training ist groß. Daher sollte das Training bei diesen Patienten mehr mit dem Ziel der Funktionsverbesserung, als mit dem Ziel der Kräftigung erfolgen, bei Anzeichen von Überbelastung muss das Training dringend reduziert werden. Positive Auswirkungen mäßiger sportlicher Betätigungen wie Schwimmen oder Gehen können sein: Besserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Halten des Körpergewichts, Minderung von Schmerzen durch Fehlbelastungen und Besserung depressiver Verstimmungen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Krankengymnastik:</span></strong></p>
<p>Die Krankengymnastik dient dem Erhalt der Kraft bzw. der Kräftigung, der Funktionsverbesserung und –erhaltung, der Optimierung der Koordination. Z.B. Verbesserung der Ausdauer, Durchblutung und des Stoffwechsels. Auch bei Störungen der Lungenfunktion ist Krankengymnastik notwendig, einerseits zum Training der entsprechenden Muskulatur, andererseits zum Erleichtern des Abhustens.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Ergotherapie:</span></strong></p>
<p>Die Ergotherapie hat ähnliche Ansätze wie die Krankengymnastik, legt ihren Schwerpunkt aber auf die Bereiche Arme und Rumpf. Auch das Beüben alltagsrelevanter Aufgaben, sowie die Versorgung mit Hilfsmitteln wie z.B. Rollstühlen und Greifzangen stellen wichtige Bereiche dar.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Physikalische Therapie:</span></strong></p>
<p>- verschiedene Formen der Massage</p>
<p>- Wärme- und Kältetherapie</p>
<p>- Elektrotherapie (nur sinnvoll in Verbindung mit Krankengymnastik)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Logopädie:</span></strong></p>
<p>Bei der ALS kann es zu Dysarthrien (Sprechstörungen), bedingt durch Schwächen der am Sprechvorgang beteiligten Muskulatur und Störungen des Schluckens kommen. Beides sind Arbeitsbereiche des Logopäden. Kann durch gezieltes Training keine Verbesserung des Sprechens erreicht werden, können Kommunikationsgeräte ausprobiert werden. Bei der funktionellen Schlucktherapie wird eine Verbesserung oder Kompensation gestörter Funktionen angestrebt. Die Restitution (Wiederherstellung) wird durch Verfahren mit Dehnung, leichter manueller Berührung, Druck, Tapping und anderen Reizen erreicht. Die kompensatorischen Verfahren beziehen sich auf diätische Maßnahmen, das Andicken von Flüssigkeiten und Bereiten leicht zu schluckender Speisen sind wichtige Hilfen, kontrollierte Platzierung der Nahrung im Mund, Änderung der Kopf- und Körperposition und besondere Schlucktechniken wie das Mendelsohn Manöver oder das supraglottische Schlucken. Ist das Schlucken nicht mehr ausreichend möglich wird eine PEG (perkutane endoskopische Gastronomie) notwendig.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Psychologie:</span></strong></p>
<p>Oft werden bei Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen depressive Störungen beobachtet. Ursache ist häufig die Verarbeitung der Erkrankung, oft sind es auch Probleme der sozialen Integration und des Erhalts des Arbeitsplatzes. Die Krankheitsverarbeitung spielt bei allen Erkrankungen eine wichtige Rolle, insbesondere bei chronisch fortschreitenden Erkrankungen. Denn nur mit einer konstruktiven Einstellung kann der Patient optimal bei der Behandlung mithelfen. Gesprächsgruppen oder psychologische Einzelbehandlungen können hier sinnvoll sein.</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="http://www.dgm.org/muskelerkrankungen/amyotrophe-lateralsklerose-als">http://www.dgm.org/muskelerkrankungen/amyotrophe-lateralsklerose-als</a><br />
<a href="http://www.amyotrophische-lateralsklerose.de/">http://www.amyotrophische-lateralsklerose.de/</a></p>
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		<title>Berufssprecher- optimaler Stimmgebrauch, Risikofaktoren und präventive Maßnahmen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jun 2014 21:37:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Berufssprecher]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmprobleme]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie sind Lehrer/in, Sänger/in, Telefonist/in, Erzieher/in oder brauchen Ihre Stimme für einen anderen Beruf? Dann sind Sie Berufssprecher und sind für das Ausüben Ihres Berufes von Ihrer Stimme abhängig. Die Stimme wird dabei einer großen Belastung ausgesetzt und muss in allen Momenten und unter allen Umständen einsatzbereit sein. Ein optimaler Stimmgebrauch ist daher von großer [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind Lehrer/in, Sänger/in, Telefonist/in, Erzieher/in oder brauchen Ihre Stimme für einen anderen Beruf?</p>
<p>Dann sind Sie <b>Berufssprecher</b> und sind für das Ausüben Ihres Berufes von Ihrer Stimme abhängig. Die Stimme wird dabei einer großen Belastung ausgesetzt und muss in allen Momenten und unter allen Umständen einsatzbereit sein. Ein optimaler Stimmgebrauch ist daher von großer Wichtigkeit um Stimmproblemen vorzubeugen.</p>
<div id="attachment_319" class="wp-caption aligncenter" style="width: 528px"><a href="http://www.praxiszungenbrecher.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9380.jpg"><img class="size-full wp-image-319" alt="Berufssprecher" src="http://www.praxiszungenbrecher.de/wp-content/uploads/2014/06/IMG_9380.jpg" width="518" height="102" /></a><p class="wp-caption-text">Berufssprecher</p></div>
<p>Jemand der seine Stimme beruflich einsetzt, spricht länger und intensiver als Jemand für den die Stimme im Beruf von geringerer Bedeutung ist. Viele wissen oft nicht, wie sie ihre Stimme optimal einsetzen und/ oder schonen. Somit setzen sich Berufssprecher einer hohen Stimmbelastung aus und gehen das Risiko von Stimmproblemen ein.</p>
<p><span id="more-310"></span></p>
<p>Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Risikofaktoren für Stimmprobleme und präventive Tipps. Beachten Sie, dass es sich hierbei lediglich um allgemeine Informationen handelt. In unserer Praxis werden nach einer ausführlichen Diagnostik individuelle Übungspläne erstellt, die genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Für weitergehende Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.</p>
<p>Achtung:  Andauernde Stimmprobleme wie Heiserkeit, bedürfen einer Abklärung durch einen HNO-Arzt.</p>
<p><b>Risikofaktoren</b></p>
<p>Menschen reagieren individuell auf verschiedene Situation und Faktoren denen sie begegnen. Dennoch gibt es allgemeine Risikofaktoren, die einen negativen Einfluss auf die Stimme haben. Dabei spielen stimmbelastende Faktoren, körperliche Faktoren, umgebungs-, und psychologische Faktoren eine wichtige Rolle.</p>
<p><b><span style="text-decoration: underline;">Stimmbelastende Faktoren:</span></b></p>
<ul>
<li><b>Häufiger und übermäßiger Stimmgebrauch </b>kann Stimmstörungen hervorrufen. Das Sprechen mit falscher Tonlage, der unnatürliche Gebrauch von Intonation und vor allem häufiges lautes Sprechen oder Schreien wirken sich stimmschädigend aus.</li>
<li>Häufiges <b>Husten und Räuspern</b> stellen eine hohe Kehlkopfbelastung dar und sind schädlich für die Stimmlippen.</li>
<li><b>Alkohol und Tabak </b>führen zu Schleimhautschäden und kann Entzündungen und Schwellungen hervorrufen.</li>
<li><b>Medikamente </b>können ebenfalls Nebenwirkungen wie Gewebeveränderungen und Austrocknungen der Stimmlippen hervorrufen.</li>
</ul>
<p><b><span style="text-decoration: underline;">Körperliche Faktoren:</span></b></p>
<ul>
<li>Wenn sich <b>Allergien und Infektionen</b> in der Höhe der Nase, Kehle oder Lunge manifestieren, kann dadurch die Stimmgebung beeinträchtigt und geschädigt werden.</li>
<li><b>Asthma:</b> Durch Anfälle von Kurzatmigkeit, Atemnot und Hustenanfällen kann ein Asthmapatient unter Stimmmüdigkeit, verminderter Stimmbeherrschung und  verminderter Tragkraft und Stärke der Stimme leiden.</li>
<li><b>Aufsteigende Magensäure </b>in die Speiseröhre und Kehle hat einen sehr reizenden Effekt (Reflux).<b> </b></li>
<li><b>Hormonelle Veränderungen </b>können Stimmveränderungen wie Stimmmüdigkeit, Stimminstabilität und verminderte Tragkraft hervorrufen. <b></b></li>
<li>Ein schlechtes <b>Gehör</b> kann zu veränderter Tonlautstärke/ Tonhöhe führen und stimmbelastend wirken.</li>
<li>Bei <b>Stimmmüdigkeit</b> klingt die Stimme kraftlos, instabil und kann zu Veränderungen der Tonlage führen.</li>
</ul>
<p><b><span style="text-decoration: underline;">Umgebungsfaktoren:</span></b></p>
<ul>
<li>Die  <b>Akustik </b>eines Raumes kann sich oft auf unser Sprechverhalten auswirken.  Die akustischen Eigenschaften werden durch das Echo eines Geräusches und den anwesenden Hintergrundlärm bestimmt. Wenn diese Reflektion langsam verläuft wird es schwieriger die Sprache zu verstehen. Schlechte akustische Eigenschaften sind deshalb sehr stimmbelastend.</li>
<li><b>Lärm:</b> Spricht man mit geräuschvollem Hintergrund, ist man sich oft nicht bewusst wie laut man spricht. Meistens neigt man dazu lauter und mit höherer Tonlage zu sprechen. Langes Sprechen in lauter Umgebung ist sehr stimmbelastend.</li>
<li>Eine <b>Luftfeuchtigkeit</b> von 40-50% ist ideal für die Stimme. Bei zu trockener Luft werden die Schleimhäute des Kehlkopfes gereizt.</li>
<li><b>Luftverschmutzung (z.B. Kreide, Hausstaub) </b>reizt ebenfalls die Schleimhäute und Atemwege und kann zu Schwellungen der Stimmlippen führen.</li>
<li>Die <b>Klimaanlage</b> kann einen austrocknenden Effekt auf die auf die Schleimhäute haben.</li>
<li>Durch Reisen ist man auch oft <b>Klimaveränderungen </b>ausgesetzt. Diese Veränderungen können auch Einfluss auf die Stimme haben.</li>
</ul>
<p><b><span style="text-decoration: underline;">Psychologische Faktoren:</span></b></p>
<ul>
<li>Durch <b>Stress, Angst und besondere Emotionen </b>alarmiert das Nervensystem eine Anzahl körperlicher Systeme. Hierdurch bereitet sich unser Körper auf das Reagieren auf Gefahr vor. Die Atmung wird schneller und höher, der Herzschlag wird erhöht und der Kehlkopf nimmt eine höhere Position ein. Die Stimmbänder werden hierdurch angespannt geschlossen. Aufgrund dieser Reaktionen klingt die Stimme sehr angespannt und kann zu Veränderungen der Tonlage führen. Bleibt der Angst- und Stresszustand länger bestehen, kann die Stimme dauerhaft geschädigt werden. <b></b></li>
</ul>
<p><b>Stimmhygiene</b></p>
<p>Um Stimmproblemen vorzubeugen sollten stimmhygienische Tipps eingehalten werden. Diese Tipps beziehen sich auf den Stimmgebrauch, das Raumklima, die Ernährung und die Aussetzung von Schadstoffen.</p>
<p><em><strong><span style="text-decoration: underline;">Stimmgebrauch:</span></strong></em></p>
<p>1. Vermeiden Sie übermäßiges Husten und Räuspern</p>
<p>Tipp:</p>
<ul>
<li>Besser ist es öfters zu schlucken, denn dies entspannt den Kehlkopf.</li>
<li>Trinken Sie viel, damit die Schleimhäute nicht austrocknen.</li>
<li>Machen Sie Gebrauch von einem leichten hüsteln: Mit Druck wird Luft durch den Bauch nach draußen geblasen (wie bei der Produktion des /h/). Der starke Luftstrom bläst den Schleim von den Stimmbändern.</li>
</ul>
<ol start="2">2. Nicht flüstern, schreien oder rufen</ol>
<p>Tipp:</p>
<ul>
<ul>
<li>Benutzen Sie ein Mikrofon, damit Sie Ihre Stimme nicht anstrengen müssen.</li>
<li>Machen Sie Gebrauch von Mimik und Gebärden, denn dies unterstützt die Äußerung von Gefühlen.</li>
</ul>
</ul>
<p>3. Vermeiden Sie übermäßiges Sprechen in geräuschvoller Umgebung</p>
<p>Tipp:</p>
<ul>
<li>Legen Sie Stimmpausen ein.</li>
<li>Reduzieren Sie Ihre Sprechzeiten.</li>
<li>Schauen Sie stets Ihren Gesprächspartner an und artikulieren Sie deutlich.</li>
<li>Sprechen Sie langsam.</li>
<li>Sprechen Sie in einer normalen Tonhöhe und Lautstärke.</li>
</ul>
<p><b><i><span style="text-decoration: underline;">Raumklima:</span></i></b></p>
<ol start="1">4. Vermeiden Sie schlecht durchlüftete, überheizte und trockene Räume</ol>
<p>Tipp:</p>
<ul>
<li>Lüften Sie regelmäßig die Räume.</li>
<li>Achten Sie auf die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit.</li>
</ul>
<p><b><i><span style="text-decoration: underline;">Ernährung:</span></i></b></p>
<p>5. Achten Sie auf Ihre Essgewohnheiten:</p>
<p>Nehmen Sie sehr kalte, heiße oder scharfe Speisen nur in Maßen zu sich, denn diese führen zu Schleimhautreizungen. Achten Sie auf Konservierungsmittel, denn diese können zur Übersäuerung des Magens und zum Rückfluss des Mageninhalts führen (Sodbrennen).</p>
<p><b><i><span style="text-decoration: underline;">Getränke:</span></i></b></p>
<ol start="3">
<ol start="3">
<ol start="3">
<ol start="3">
<ol start="3">6. Trinken Sie viel:</ol>
</ol>
</ol>
</ol>
</ol>
<p>Pro Tag sollten mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit aufgenommen werden. Dazu gehören vor allem Wasser, Tee und Säfte, jedoch keine alkoholischen Getränke.</p>
<p>7. Vermeiden Sie Koffein:</p>
<p>Übermäßiger Konsum von Koffein hat einen austrocknenden Effekt auf die Stimmbänder.</p>
<p><b><i><span style="text-decoration: underline;">Schadstoffe:</span></i></b></p>
<ol start="5">
<ol start="5">8. Reduzieren Sie den Alkoholgenuss, denn dies führt zu Schleimhautreizungen.</ol>
</ol>
<p>9. Reduzieren Sie Ihren Tabakgenuss, denn dies führt zu Schleimhautschäden.</p>
<p>10. Vorsicht im Umgang mit Medikamenten:</p>
<p>Hierdurch können ebenfalls Nebenwirkungen wie Gewebeveränderungen und Austrocknungen der Stimmlippen hervorgerufen werden.</p>
<p><b>Die Körperhaltung und Atmung als Voraussetzungen für eine optimale Stimmgebung</b></p>
<p><b></b><b>Übungsbeispiele:</b></p>
<p>Die Voraussetzung für eine gute Stimmgebung ist eine aufrechte Haltung. Eine aufrechte Haltung kann zu einer Verbesserung der Stimmproduktion beitragen und bestimmt die Qualität der Stimme, das Stimmvolumen und die Tonhöhe. Sowohl die allgemeine Körperhaltung als auch die Kopfhaltung spielen eine wichtige Rolle bei der Stimmgebung. Eine falsche Körperhaltung kann bewirken, dass die Lungen eingedrückt werden oder sich die Bauchdecke nicht frei nach vorne bewegen kann.</p>
<p>Auch die Atmung wird durch die Haltung beeinflusst.  Durch eine erhöhte Körperspannung oder eine krumme Körperhaltung kann sich die Atmung so verändern, dass die Atemräume nicht mehr optimal genutzt werden. Sichtbar wird dies durch starkes Heben des Brustkorbes oder der Schlüsselbeine während der Einatmung. Die Bewegungen der Bauchdecke sind teilweise nicht mehr vorhanden. Die Aktivität des Zwerchfells ist eingeschränkt. Die Stärke des für die Stimme wichtigen Ausatemstromes verändert sich. Der Stimmklang und die Stimmbelastung können beeinträchtigt werden.</p>
<p>Im Folgenden finden Sie einige praktische Übungen zur physiologischen Körperhaltung und Atmung.</p>
<p><b><i><span style="text-decoration: underline;">Haltung im Stehen:</span></i></b></p>
<p>In zehn Schritten zu einer physiologischen aufrechten Körperhaltung im Stehen:</p>
<ol start="1">
<li>Füße stabil auf den Boden stellen.</li>
<li>Füße hüftbreit  und parallel stellen.</li>
<li>Gewicht auf beide Füße verteilen.</li>
<li>Wirbelsäule und Brustbein aufrichten.</li>
<li>Kniegelenke lösen und die Knie nicht überstrecken.</li>
<li>Das Becken kippen (als ob man den Reißverschluss der Hose schließen möchte).</li>
<li>Oberkörper aufrecht halten, Schultern nach hinten und Kopf gerade halten.</li>
<li>Die Arme hängen locker neben dem Körper.</li>
<li>Geradeaus schauen, so dass das Kinn im rechten Winkel zum Oberkörper steht.</li>
<li>Das Kinn nicht nach oben oder nach vorne strecken.</li>
</ol>
<p><b><i><span style="text-decoration: underline;">Haltung im Sitzen:</span></i></b></p>
<p>Setzen Sie sich auf das vordere Drittel eines Stuhles oder noch besser eines Hockers. Die Füße setzen Sie wieder parallel und hüftbreit auseinander. Dann richten Sie Ihre Wirbelsäule auf.</p>
<p>Im Sitzen sollten Sie 4 rechte Winkel feststellen können: In den Fußgelenken, den Kniegelenken, in den Hüftgelenken und zwischen Hals und Kinn. Dementsprechend sollten Sie Ihre Sitzhöhe ausrichten. Sitzen Sie besser etwas höher. Zu niedriges Sitzen wirkt sich ungünstig auf die Atmung aus.</p>
<p><b><i><span style="text-decoration: underline;">Atemwahrnehmung im Liegen:</span></i></b></p>
<p>Legen Sie sich bequem auf eine relativ gerade Liegefläche und schleißen Sie die Augen. Begeben Sie sich gedanklich an einen Ort, an dem Sie gut entspannen können. Legen Sie nun eine Hand auf Bauchnabelhöhe und fühlen Sie die Bewegung Ihrer Bauchdecke. Nehmen Sie wahr, wie sich Ihre Bauchdecke hebt und senkt. Beobachten Sie nun diese Bewegung im Zusammenhang mit der Atmung. Normalerweise hebt sich Ihre Bauchdecke bei der Einatmung und senkt sich bei der Ausatmung; anschließend entsteht eine kurze Atempause und der Atemvorgang beginnt von Neuem. Sie können diese Bewegungen noch etwas verdeutlichen, indem Sie ein schwereres Buch auf den Bauch legen.</p>
<p><b><i><span style="text-decoration: underline;">Atemwahrnehmung im Stehen:</span></i></b></p>
<p>Nehmen Sie den Haltungsaufbau im Stehen ein. Legen Sie eine Hand auf den Bauchnabel. Spüren Sie wieder die Bewegungen Ihrer Bauchdecke. Auch hier sollte sich die Bauchdecke bei der Einatmung heben und bei der Ausatmung senken. Danach kommt es wieder zur Atempause.</p>
<p>Sollte dies nicht funktionieren, versuchen Sie Folgendes: Atmen Sie aus, wobei Sie eventuell mit der Hand leicht nachdrücken um den Bauch nach innen zu bewegen. Warten Sie einen Moment, bis Sie das Bedürfnis nach Luft im Bauch verspüren. Lassen Sie dann den Bauch locker, so dass er nach außen fällt. In diesem Moment kommt es automatisch zur Einatmung.</p>
<p><b><i><span style="text-decoration: underline;">Atemvertiefung mittels Schaukelbewegungen</span></i></b></p>
<p>Setzen Sie sich am besten auf einen Hocker oder quer auf einen Stuhl. Winkeln Sie ein Bein an und umfassen Sie es mit den Händen. Beginnen Sie zu schaukeln, als ob Sie ein Schaukelstuhl wären. Nehmen Sie dann Ihre Atmung wahr. Auf die Vorwärtsbewegung atmen Sie aus, es folgen eine minimale Pause und anschließend auf die Rückwärtsbewegung die Einatmung.</p>
<p><b><i><span style="text-decoration: underline;">Atemstromverlängerung</span></i></b></p>
<p>Lassen Sie die Luft ganz normal einströmen, d.h. holen Sie nicht extra tief Luft. Atmen Sie dann tonlos (also ohne Stimme) möglichst lange und gleichmäßig dosiert auf folgende Laute aus:</p>
<p>„ f “</p>
<p>„ s “</p>
<p>„ sch“</p>
<p>„ ch“</p>
<p>Versuchen Sie dabei eine Atemstütze aufzubauen, indem Sie die Einatmungsstellung der Atemmuskulatur möglichst über ca. 2/3 der Ausatmung beibehalten. Es darf dabei keine zusätzliche Spannung aufgebaut werden.</p>
<p>Die Ausatemdauer kann bei regelmäßigem Üben auf ca. 20 Sekunden gesteigert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Sprachentwicklung Ihres Kindes auf einen Blick</title>
		<link>http://www.praxiszungenbrecher.de/die-sprachentwicklung-ihres-kindes-auf-einen-blick/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jan 2014 19:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kind]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachbaum]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Eltern, im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Meilensteine der kindlichen Sprachentwicklung bis zum 4. Lebensjahr. Aufgeführt werden hierbei die wichtigsten Entwicklungsschritte und Tipps wie Sie ihr Kind sprachlich begleiten können. &#160; Beachten Sie, dass der Erwerb der deutschen Sprache für einsprachig aufwachsende Kinder beschrieben wird. Der Verlauf ist bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Eltern,</p>
<p>im Folgenden finden Sie einen Überblick über die Meilensteine der kindlichen Sprachentwicklung bis zum 4. Lebensjahr. Aufgeführt werden hierbei die wichtigsten Entwicklungsschritte und Tipps wie Sie ihr Kind sprachlich begleiten können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_278" class="wp-caption aligncenter" style="width: 720px"><a href="http://www.praxiszungenbrecher.de/wp-content/uploads/2014/01/Sprachbaum-1.png"><img class="size-full wp-image-278" alt="Der Sprachbaum" src="http://www.praxiszungenbrecher.de/wp-content/uploads/2014/01/Sprachbaum-1.png" width="710" height="485" /></a><p class="wp-caption-text">Der Sprachbaum</p></div>
<p>Beachten Sie, dass der Erwerb der deutschen Sprache für einsprachig aufwachsende Kinder beschrieben wird. Der Verlauf ist bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern im Prinzip ähnlich, manchmal sind mehrsprachig aufwachsende Kinder beim Spracherwerb jedoch schneller, weil der Erwerb der einen Sprache den Erwerb der anderen Sprache beschleunigen kann.</p>
<p><span id="more-233"></span></p>
<p>Sollten Sie Auffälligkeiten bei Ihrem Kind beobachten, so wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt oder einen Logopäden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="65"><strong> </strong></td>
<td valign="top" width="178">Sprachentwicklung</td>
<td valign="top" width="180">Hinweise für Eltern</td>
<td valign="top" width="196">Lassen Sie sich beraten, wenn…</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="65">Bis zum 6. Monat</td>
<td valign="top" width="178">
<ul>
<li>Das Baby reagiert auf Geräusche, es bewegt die Augen, den Kopf in Richtung Klangquelle</li>
<li>Es lallt und erzeugt Geräusche</li>
</ul>
<p>&nbsp;</td>
<td valign="top" width="180">
<ul>
<li>Sprechen Sie mit ihrem Kind ruhig und freundlich</li>
<li>Spielen, singen und lachen Sie mit ihm</li>
<li>Erzählen Sie ihm in einfachen Wörtern was sie grade tun</li>
<li>Benennen Sie die Menschen und Dinge in seiner Umgebung, sowie Geräusche, die es hört</li>
</ul>
</td>
<td valign="top" width="196">
<ul>
<li><span style="font-size: inherit; line-height: 1.714285714;">Es verstummt, insbesondere ab dem 6. Monat</span></li>
<li>Es nicht auf Geräusche reagiert</li>
<li>Es keinen Blickkontakt aufnimmt</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="65">Ab dem 12. Monat</td>
<td valign="top" width="178">
<ul>
<li>Das Kind versteht einfache Aufträge („ Bring den Ball“) aus</li>
<li>Es sagt einfache Wörter wie „Mama“ und „Papa“</li>
<li>Es reagiert auf seinen Namen</li>
</ul>
</td>
<td valign="top" width="180">
<ul>
<li><span style="font-size: inherit; line-height: 1.714285714;">„Spielen“ Sie mit Ihrer Stimme, denn Sprachmelodie hilft Sprache besser zu verstehen</span></li>
<li>Wecken Sie Freude an Kommunikation</li>
</ul>
</td>
<td valign="top" width="196">
<ul>
<li><span style="font-size: inherit; line-height: 1.714285714;">Ihr Kind keine ersten Worte spricht</span></li>
<li>Ihr Kind nur versucht mir Gestik und Mimik zu kommunizieren</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="65">Ab dem 18. Monat</td>
<td valign="top" width="178">
<ul>
<li>Das Kind versteht einfache Sätze („Papa fährt Auto“)</li>
<li>Es benennt bekannte Dinge</li>
<li>Es gebraucht immer mehr neue Wörter</li>
</ul>
<p>&nbsp;</td>
<td valign="top" width="180">
<ul>
<li>Sprechen Sie in einfachen Sätzen (und nicht in Babysprache)</li>
<li>Schauen Sie mit ihrem Kind geeignete Bücher an [1]</li>
<li>Wenn Fernsehen, dann gemeinsam, um über Geschehenes sprechen zu können</li>
</ul>
</td>
<td valign="top" width="196">
<ul>
<li><span style="font-size: inherit; line-height: 1.714285714;">Sich die Sprache verschlechtert oder nicht mehr weiterentwickelt</span></li>
<li>Ihr Kind aufhört zu sprechen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="65">Ab dem 24. Monat</td>
<td valign="top" width="178">
<ul>
<li>Das Kind versteht längere Sätze („Papa fährt mit dem Auto“)</li>
<li>Es sagt seinen Namen</li>
<li>Es bildet 2-3 Wortsätze</li>
</ul>
<p>&nbsp;</td>
<td valign="top" width="180">
<ul>
<li>Erweitern Sie seinen Wortschatz, indem Sie neue Begriffe anbieten</li>
<li>Wiederholen Sie korrekt, was ihr Kind gesagt hat, ohne es aufzufordern, dies zu wiederholen (z.B. Kind: „Ato da“, Sie:“ Ja, da fährt einen Auto“)</li>
</ul>
</td>
<td valign="top" width="196">
<ul>
<li><span style="font-size: inherit; line-height: 1.714285714;">Der Wortschatz ihres Kindes außer („Mama“) und („Papa“) nur wenige Worte umfasst</span></li>
<li>Das Kind keine 2- Wortsätze spricht</li>
<li>Das Kind oft unverständlich spricht</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="65">Ab dem 36. Monat</td>
<td valign="top" width="178">
<ul>
<li>Das Kind versteht einfache Geschichten</li>
<li>Es bildet erste vollständige Sätze und kann W- Fragen stellen („Wo bist du?“)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</td>
<td valign="top" width="180">
<ul>
<li>Hören Sie ihrem Kind aufmerksam zu</li>
<li>Helfen Sie ihm so, seine Gedanken und Gefühle zu ordnen und auszudrücken</li>
<li>Ermutigen Sie es, Schnuller und Nuckel aufzugeben [2]</li>
</ul>
</td>
<td valign="top" width="196">
<ul>
<li><span style="font-size: inherit; line-height: 1.714285714;">Das Kind für Freunde unverständlich spricht</span></li>
<li>Es wenige Tätigkeitswörter, keine Artikel oder Eigenschaftswörter (z.B. „dick“) benutzt</li>
<li>Es noch nicht beginnt die Mehrzahl zu bilden</li>
<li>Es noch keine einfache Sätze bildet</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="65">Ab dem 48. Monat</td>
<td valign="top" width="178">
<ul>
<li>Das Kind beginnt komplexe Sätze zu bilden („Ich will trinken, weil ich Durst habe“) und kann vom Alltag erzählen</li>
</ul>
</td>
<td valign="top" width="180">
<ul>
<li><span style="font-size: inherit; line-height: 1.714285714;">Lesen Sie Geschichten vor [1]</span></li>
<li>Wechseln Sie sich mit Ihrem Kind beim Erzählen ab</li>
</ul>
</td>
<td valign="top" width="196">
<ul>
<li><span style="font-size: inherit; line-height: 1.714285714;">Es dem Kind schwer fällt Sätze zu bilden</span></li>
<li>Es grammatikalisch falsche Sätze bildet</li>
<li>Es nicht immer verständlich spricht</li>
<li>Es nicht einfache Sätze Inhalte wiedergeben kann</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiterführende Informationen finden Sie beim <a href="http://www.dbl-ev.de/">Deutschen Bundesverband für Logopädie e.V.</a> oder direkt <a href="http://www.dbl-ev.de/kommunikation-sprache-sprechen-stimme-schlucken/normale-entwicklung/sprach-und-sprechentwicklung.html">unter diesem Link</a>.</p>
<p>Wir hoffen, dass Ihnen der Artikel behilflich sein konnte. Haben Sie Fragen oder Anmerkungen, können Sie sich gerne jederzeit mit uns in Verbindung setzen.</p>
<p>Ihre Praxis für Logopädie Zungenbrecher</p>
<div>
<p>&nbsp;</p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p>[1] Eltern können die Sprachentwicklung ihres Kindes und später auch den Erwerb der Lese- und Schreibfreude unterstützen, indem sie ihrem Kind regelmäßig vorlesen und mit ihm über die jeweiligen Geschichten sprechen. Zahlreiche Studien zeigen, dass sich Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, besser entwickeln und ihre Chancen auf späteren schulischen Erfolg und damit gesellschaftliche Teilhabe größer sind.</p>
<p>[2] Ab dem zweiten Lebensjahr sollten Sie beginnen Ihr Kind vom Schnuller zu entwöhnen, denn ab diesem Alter kann er, wie auch das Daumenlutschen, den Zahn- und Kieferwachstum beeinträchtigen und zu kieferorthopädischen Problemen, wie zu einem offenem Biss und/ oder Fehlbildungen des Ober/- Unterkiefers und Gaumen führen. Allgemein sind Schnuller nicht so schlecht wie ihr Ruf, denn sie stillen zum Beispiel den natürlichen Saugreflex von Babys. Schnuller bei denen das Gummisaugstück vorn abgeschrägt und der obere Teil an die Gaumenform angepasst ist, sind so genannte kiefergerechte Schnuller: Mit ihnen trainiert das Baby seine Mundmuskulatur. Aber Achtung: Dies gilt nur bis zum zweiten Lebensjahr!</p>
</div>
</div>
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		<item>
		<title>Tipps im Umgang mit Aphasie- Patienten</title>
		<link>http://www.praxiszungenbrecher.de/tipps-im-umgang-mit-aphasie-patienten/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jan 2014 08:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aphasie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Patient]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Was genau ist eine Aphasie? Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die nach einer Hirnschädigung unterschiedlicher Ursachen auftreten kann. Bei Erwachsenen ist der Schlaganfall mit mehr als 80% die Hauptursache. Weitere Ursachen können ein Schädelhirntrauma, Tumore oder Entzündungen des Gehirns sein. Alle Bereiche der Sprache (Sprachverständnis, Sprachproduktion, sowie die schriftsprachlichen Bereiche: Lesen und Schreiben) können hierbei [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was genau ist eine Aphasie?</p>
<p>Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die nach einer Hirnschädigung unterschiedlicher Ursachen auftreten kann. Bei Erwachsenen ist der Schlaganfall mit mehr als 80% die Hauptursache. Weitere Ursachen können ein Schädelhirntrauma, Tumore oder Entzündungen des Gehirns sein.</p>
<div id="attachment_255" class="wp-caption aligncenter" style="width: 512px"><a href="http://www.praxiszungenbrecher.de/wp-content/uploads/2014/01/IMG_0785.jpg"><img class=" wp-image-255    " alt="Tipps im Umgang mit Aphasikern" src="http://www.praxiszungenbrecher.de/wp-content/uploads/2014/01/IMG_0785.jpg" width="502" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">Tipps im Umgang mit Aphasikern</p></div>
<p>Alle Bereiche der Sprache (Sprachverständnis, Sprachproduktion, sowie die schriftsprachlichen Bereiche: Lesen und Schreiben) können hierbei unabhängig voneinander und in unterschiedlichem Ausmaß betroffen sein. Somit äußert sich die Aphasie bei jedem Menschen anders. Neben den sprachlichen Symptomen (wie Wortfindungsstörungen, grammatikalisch inkorrekte Sätze, telegrammstilartiges Sprechen, Wortwiederholungen), können auch andere Begleiterscheinungen wie Halbseitenlähmungen, Gesichtsausfälle, Störungen der Sprechbewegung, Schluckstörungen oder auch Störungen der Konzentration und Wahrnehmung auftreten.</p>
<p><span id="more-249"></span></p>
<p>Diese zumeist plötzlich auftretenden sprachlichen Defizite haben häufig weitreichende und teilweise lang andauernde Folgen für das familiäre, soziale und berufliche Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen und braucht viel Verständnis, Akzeptanz und Einfühlungsvermögen aller Beteiligten um mit der Situation umgehen zu können.</p>
<p>Neben einer logopädischen Therapie zur Verbesserung der sprachlichen und kommunikativen Fähigkeiten können auch Sie ihren Angehörigen mit kleinen Tipps eine Unterstützung sein.</p>
<p>Tipps:</p>
<ul>
<li>Behandeln Sie den Aphasiker als Erwachsenen und gleichwertigen Gesprächspartner Reden Sie nicht über ihn, sondern binden Sie ihn in Gespräche ein und sprechen sie ihn persönlich an.</li>
<li>Schaffen Sie eine ruhige Atmosphäre für Gespräche und vermeiden Sie Zeitdruck. Menschen mit Aphasie brauchen Zeit beim Sprechen. Zeitdruck kann sich hier negativ auswirken.</li>
<li>Versuchen Sie Umgebungsgeräusche zu vermeiden und schalten sie beispielsweise das Radio im Hintergrund ab. So fällt es dem Patienten einfacher sich auf das Gesprochene zu konzentrieren.</li>
<li>Führen Sie Gespräche in kleiner Gesprächsrunde. Gespräche mit mehreren Personen können anstrengender sein als Gespräche mit nur einer Person und kosten den Patienten viel Energie. Wenn mehrere Personen anwesend sind, ist es hilfreich nacheinander zu kommunizieren.</li>
<li>Halten Sie während der Gespräche Blickkontakt. Sehen Sie dem Patienten ins Gesicht, damit er ihre Mimik und Lippenbewegungen beim Sprechen sehen kann.</li>
<li>Fragen Sie nach falls sie den aphasischen Gesprächspartner nicht verstanden haben. Entscheidungsfragen, die der Patient mit ja oder nein beantworten kann können hierbei hilfreich sein.</li>
<li>Sprechen Sie in normaler Lautstärke. Bei Unverständnis oder fehlenden Reaktionen auf Ansprache neigen Personen oft dazu lauter zu sprechen. Aphasiker verfügen über ein normales Hörvermögen und könnten sich hierdurch gekrängt fühlen.</li>
<li>Versuchen Sie im Gespräch in kurzen und einfachen Sätzen zu sprechen und schwierige Wörter (z.B. Fremdwörter) zu vermeiden, damit ihr aphasischer Gesprächspartner Sie besser verstehen kann.</li>
<li>Verwenden auch Sie Gesten, Mimik und Schriftsprache (z.B. Aufschreiben von Schlüsselwörtern), um das Verstehen über andere Kanäle zu sichern.</li>
<li>Verfallen Sie nicht in &#8220;Babysprache&#8221;.</li>
<li>Seien Sie nicht vorschnell und übernehmen Sie nicht vollständig die Kommunikation für den Betroffenen.</li>
<li>Achten Sie auf den Inhalt des Gesagten und nicht auf die Form wie fehlerhafte Grammatik. Verbessern Sie nicht alle auftretenden Fehler, denn damit verunsichern Sie die betroffene Person.</li>
<li>Fordern Sie den aphasischen Gesprächspartner nicht zum Nachsprechen auf. Bei Aufforderungen wie „ Sag: Danke oder sag: Auf Wiedersehen“ fühlen sich Aphasiker wie kleine Kindern behandelt und nicht ernst genommen.</li>
</ul>
<p>Wir hoffen, dass Ihnen der Artikel behilflich sein konnte. Haben Sie Fragen oder Anmerkungen, können Sie sich gerne jederzeit mit uns in Verbindung setzen.</p>
<p>Ihre Praxis für Logopädie Zungenbrecher</p>
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